Offline Karten
Ein Kern-Feature der MistelMonitor App ist die Möglichkeit, komplett offline zu arbeiten. Da es auf der Streuobstwiese oft kein Internet gibt, kannst du im Vorfeld (zu Hause im schnellen WLAN oder am Treffpunkt via MistelBox) Kartenmaterial auf dein Gerät laden.
1. Das Zwei-Ebenen Prinzip
Damit du nie vor einem weißen Bildschirm stehst, aber auch nicht gigantische Datenmengen laden musst, teilt die App den Download in zwei Ebenen auf:
- Ebene 1: Basis-Orientierung (Weit herausgezoomt): Beim ersten Start (oder auf Empfehlung der App) lädst du einmalig die grobe Übersichtskarte (Basemap) für ganz Deutschland oder dein Bundesland herunter. Das kostet nur ca. 30-50 Megabyte und sorgt dafür, dass du immer siehst, wo du dich grob befindest (Zoomstufe 5 bis 10).
- Ebene 2: Dein Arbeitsgebiet (Hochdetailliert): Für die eigentliche Aktion lädst du dann nur deine spezifische Gemeinde oder das Aktionsgebiet herunter (Zoomstufe 13 bis 19). Da es sich nur um ein kleines Gebiet handelt, geht der Download extrem schnell, auch wenn es sich um hochauflösende Luftbilder handelt.
2. Karten herunterladen (App)
Gehe in der App in die Einstellungen und wähle Offline Karten.
- Ort suchen: Wähle deinen Landkreis aus (dein aktueller Standort steht meist ganz oben) und markiere eine oder mehrere Gemeinden.
- Karten-Ebenen wählen: Die App bietet dir standardmäßig die Basis-Rasterkarte (
basemap.de) an. Je nach Bundesland kannst du zusätzlich gestochen scharfe Luftbilder (DOP) oder detaillierte Flurstücke (ALKIS) anwählen. - Download starten: Die App errechnet kurz die Anzahl der Kacheln (Tiles) und die geschätzte Größe in MB. Mit einem Klick auf “Hintergrund” kannst du den Download minimieren und die App normal weiter nutzen, während sie im Hintergrund die Kacheln lädt.
3. Cache Export & Import (P2P Karten)
Der Download von hochauflösenden Luftbildern für eine ganze Gemeinde kann Hunderte von Megabytes groß sein. Damit nicht jeder Helfer auf der Wiese sein mobiles Datenvolumen aufbraucht, bietet die App eine geniale Tausch-Funktion:
- Exportieren: Ein Admin lädt die Karten zuhause im WLAN herunter. Unter “Cache Stats” klickt er auf “Cache exportieren”. Die App packt alle Karten in eine einzige
.fmtcDatei. - Teilen: Diese Datei kann per AirDrop, QuickShare oder Kabel an die Helfer verteilt (oder auf die MistelBox geladen) werden.
- Importieren: Die Helfer klicken in ihrer App auf “Cache importieren”, wählen die Datei aus und haben in Sekundenschnelle alle Offline-Karten, ganz ohne Internet-Download!
4. Cache bereinigen
Unter Cache-Statistiken siehst du eine detaillierte Aufschlüsselung des belegten Speicherplatzes nach Layern (z.B. Luftbild Bayern, ALKIS, Basis). Dort kannst du gezielt einzelne Layer oder ganze heruntergeladene Gemeinden wieder löschen (“Soft Delete”), wenn du den Platz auf deinem Smartphone für andere Aktionen benötigst.